historische Kraftfahrzeugobjekte und Erinnerungsstücke von KraftfahrernAutofahren besaß zu Beginn der Kraftfahrzeug-Aera einen enormen Mythos. Auch abgesehen von den finanziellen Möglichkeiten konnten es sich 'normale Bürger' kaum vorstellen, je ein solches technisches Ungetüm beherrschen zu können. Immerhin geschah 1907 der erste tödliche Autounfall bei einer für damalige Verhältnisse unglaublichen Geschwindingkeit von 7 km/h, bei der es dem Fahrzeuglenker nicht gelang, rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen. Man kann daher die heute geforderte technische Fertigung des Autofahrers nicht als Maß für die damalige Zeit nehmen. Es gab bis weit in die 30er Jahre keine asphaltierte Straßen, sondern fast nur Feldwege zwischen den Orten. Auch in den Ortschaften waren fast alle Sraßen ungepflastert und mit Schlaglöchern übersäht. Die Bremswirkung der schweren Karossen war gering, die Lenkung schwergängig. Wer je einen alten schweren Wagen über längere Strecken gefahren hat, weiß, dass dies noch bei den heutigen guten Straßen echte Muskelarbeit ist. Es verwundert daher nicht, dass es eine Vielzahl sinnvoller und sinnloser Mittel und Hilfen gab, die entweder das Autofahren erleichtern oder aber die Persönlickeit des Kraftfahrzeuglenkers unterstreichen sollten. |
| Objekte und Erinnerungsstücke der Kfz Geschichte | Wimpelfahnen |